Von der Kunst im Bilde zu sein

SILKE LEOPOLD

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Tür auf Tür zu Tür auf

Erfreulicherweise kann das Atelier wieder öffnen

(Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen bis 10 Schüler*innen mit Test- und Hygienekonzept. Bedeutet tagesaktueller Coronatest, Hygienemaßnahmen, außerdem gilt ... 2 Haushalte, maximal 5 Personen. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre sowie genesene und geimpfte Personen werden nicht mitgezählt. Dies gilt auch für private Feiern wie Hochzeiten, na dann ...)

Malertreff Erwachsene nach Anmeldung, Folgetermine machen wir dann beim Treffen oder am Telefon aus

MalerKids nach Anmeldung, Möglichkeiten wären:
Donnerstag, 10.06. 14 - 16 Uhr
Freitag, 11.06., 17 - 19 Uhr
Dienstag, 15.06., 14:30 - 16:30 Uhr
Donnerstag, 17.06., 14:30 - 16 Uhr oder 16 - 18 Uhr
Freitag, 18.06., 17 - 19 Uhr

Übung: AUF ZU AUF ZU AUF ZU

Hilde Stamminger

28.03. 2021 Allmählich wird die Übung sportlich. Lockerungen für  Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen bezogen auf kleine Gruppen wurden wieder eingeschränkt. Bitte aktuell nachlesen.
In der Hoffnung auf Türen, die sich öffnen und ein lang anhaltendes AUF ...

Renovierung im Atelier 33

19.03. 2021 Alles hat wieder einen Platz gefunden und sich einsortiert. Die ersten roten Pinselstriche hängen an der weißen Wand. Ahh, es wird wieder gearbeitet. Ja und laut aktueller (23.03.) Corona Regeln des Landes BW sind Lockerungen für Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen gegeben. Absprachen sind also möglich. Ich freue mich auf weitere Lockerungen und damit ganze Gruppen, ganze Offene Ateliertreffen, ochhh und bis dato ...

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08.03. 2021 Im Großen und Ganzen ist das Wesentliche geschaffen, der Boden liegt auf den Grundmauern, die Wände atmen und die Heizung wärmt das Gemüt. Nur der Anstrich der Fenster und das ständige Bersten der Scheiben erscheint mühsam, denn wieder ging eine zu Bruch.
Erst der Akt der Entleerung der Räume, dann das wundervolle Nichts zum Innehalten und ab jetzt wieder alles rückwärts, Regale aufbauen, Tische stellen, Farben auf die Bretter. Es wird werden.

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28.02. 2021 Der Boden wird erneuert, die Fugen sind geschlossen. Kater William beobachtet das Geschehen im Atelier. ... Und weiter mit den Fenstern und dem Streichen...

Gefundenes: Ein Riss, dann ... eine weitere Scheibe ging zu Bruch.

 


23.02. 2021 Licht ist es, klar ist es und die neuen Lampen hängen wie Leinwände von der Decke, es wird ein bisschen anders werden. Noch immer sind die Fenster in Arbeit, schleifen, pinseln, pinseln und nochmals pinseln. Die Arme werden länger und schwerer. Eine gute Seele klebte neue Fließen ums Waschbecken, eine andere brachte einen Sonnenscheinkuchen. Es wird werden.

Gefundenes: Ein Riss in der Scheibe, eine zersprungene Fließe, ein neuer alter Sessel fürs Atelier.


Eine freundliche Spenderin brachte einen Kuchen auf rosa Grund.

17.02. 2021 Nun denn die Türen und Rahmen zum zweiten Mal streichen. Es wird alles Farbige  zurückgeführt auf den Anfang eines Blattes Papier - Weiß.


16.02. 2021 Die Streicherei nimmt kein Ende

Gefundene Schätze: Rohre und Röhrchen im Boden, keiner weiß woher sie kamen, was ihre Bestimmung war und warum sie gerade mitten im Atelier enden mussten, so sei es. Außerdem ein schwarzer Rentenpfennig in einer Ritze, der nach Reinigung ein Kornehrensymbol mit der Jahreszahl 1923 enthält.  Willkommen Vergangenheit!

Per Post ein weißer Tulpenblumenstrauß,geforrren. Danke liebe Spenderin.
Per Post ein weißer Tulpenblumenstrauß,geforrren. Danke liebe Spenderin.
Rollokästen und wer hat bloß das Vorstreichen erfunden
Rollokästen und wer hat bloß das Vorstreichen erfunden
Ein Engelchen putzte meine Wasserstelle, unglaublich was sie im Untergrund fand ... ein Waschbecken

12.02. 2021 Der Silikatanstrich hängt auf dem Putz und trocknet vor sich hin. Es wird schon ziemlich weiß. Manchmal habe ich solch Gedanke wie ... der erste Farbspritzer kostet 50 € oder ein Abendessen oder wenigstens einen Kuchen. Nach dem Anstrich ist vor dem Streichen, also auf in die nächsten Tage.

Mineralfarbe
Mineralfarbe
Malerarbeiten am Freitag abgeschlossen und jetzt die Streicharbeiten
Da steht sie vor weißem Hintergrund
Da steht sie vor weißem Hintergrund

10.02. 2021 Es geht weiter ... der erste Heizkörper sitzt und die erste Wand ist verputzt und gestrichen. Der Boden wartet noch auf die Verwandlung. Sei geduldig, wir arbeiten uns von oben nach unten.

Gefundene Schätze neben reichlich Schmutz und Farbe, bisher:
- Zeitungen und ihre Verordnungen vom Montag, 15. Dezember 1919

 


05.02. 2021 Und manchmal tragen 90 Jahre Haus ein ziemliches Gewicht auf den Mauern und 17 Jahre Atelier viel Farbe auf dem Teppich.
Und manchmal in großen Wintern lösen sich die Geschichten von den Wänden und gehen die Spuren ihre eigenen Wege.

Das Atelier renoviert sich, nicht von allein und nicht ohne Mittel, dennoch mit mir.
Und manchmal sitze ich im befreiten leeren Raum und trinke einen Espresso. Wenn es dann ganz still ist, höre ich Eure Worte, die vielen Stimmen, die hier in den Wänden hängen und reden, kichern, jammern und glücklich sind.
Bis bald und in freudvoller Hoffnung auf Euch und die neuen guten Zeiten ... Silke

Auf der Suche nach der Kunst

Bauzaun Outdoor Ausstellung

Unter dem Arbeitstitel „Auf der Suche nach der Kunst“ ist es uns ein Anliegen, Menschen mit künstlerischen Lebensweisen und ihren Werken eine Plattform zu bieten. Wir treffen diese kunstschaffenden Menschen in ihrem Alltag und präsentieren ihre außergewöhnliche Art, Dinge um sich herum abzubilden, in Form zu bringen oder einer Bestimmung zu folgen. Die im Projekt vorgestellten Menschen leben, lernen oder arbeiten bei den Zieglerschen.
Die Entdeckungsreise Kunst beginnt mit der Bauzaun Outdoor Ausstellung. Wir starten am Wohnort der Kunstschaffenden in der Haslachmühle und in Wilhelmsdorf.
Nähere Informationen zur Outdoor Ausstellung: www.zieglersche.de
Die Zieglerschen, Neuland-Werkstätten, Malwerkstatt
Hoffmannstraße 19, 88271 Wilhelmsdorf, 07503 929 500

Fotoaufnahmen im Artikel: Karin Volz, RV


 

Karl Gindele
Karl Gindele
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Auf der Suche nach der Kunst: Karl Gindele

Menschen und ihre Art sich zu begegnen

Ein Bleistift winzig klein am Ende ein Rest Graphitmine. Karl Gindele kratzt über das Papier und schrubbt Absichten auf die blanken Flächen. Erst einen Mann, dann eine Frau, dazwischen eine Berührung, dazu eine Baustelle mit Kran. Das Haus auf dem Blatt baut er schon mal fertig und lächelt. Er ist ein Maler und Zeichner aus Leidenschaft. Seine Bilder sind durch Beobachtungen inspiriert. Menschen, wie sie sich berühren, wohin sie gehen, welche Häuser sie bauen. Innerhalb dieser wortlosen Körpersprache löst er einen kleinen Moment, hält die Geste aus und an und bindet sie im Bild fest. Fläche um Fläche, Schicht um Schicht, ständig zum Loslassen und zur Erneuerung durch die Farbwahl, die Strukturen des Pinsels oder den Umbau des Dargestellten bereit. Keine Größe ist ihm zu groß, kein Material, was er nicht im Gestalten verwenden könnte, mit Fingern, mit Pinseln, mit Stiften auf Papieren, in Büchern, auf Leinwänden und Hölzern. Nichts hält ihn ab, seine Weisheiten abzubilden und am Ende landet er doch da, wo er begonnen hat…dem Gedanken an Menschen und ihre Hintergründe.  Karl Gindele nimmt seit über 35 Jahren an Ausstellungen teil und erhielt zahlreiche Kunstpreise.

Karl Gindele ist Rentner und wurde 1941 geboren. Er lebt seit mehr als 60 Jahren in Wilhelmsdorf. In seiner Freizeit ist er in der Malwerkstatt der Zieglerschen künstlerisch tätig.


 

Heike Wussler
Heike Wussler
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Fensterzubau, Legosteine
Fensterzubau, Legosteine

Auf der Suche nach der Kunst: Heike Wussler

Die Magie der vergessenen Steine

Vor Jahren fand Heike Wussler einen roten Duplostein mitten in der Landschaft. Ein Kind hatte ihn wohl verloren. Es gefiel ihr und so begann die Begeisterung für farbige Steine. Sie verbringt viel Zeit beim Rundgang durch ihren Lebensort, die Haslachmühle. Mit hoher Präsenz behält sie ihren Lebensbereich im Blick. Da liegt ein Stein über den Zaun geworfen und da einer im Sandkasten. Sie läuft, steigt über Abgrenzungen und geht in Räume, mal sucht sie, mal findet sie und mal nimmt sie. Duplosteine verschwinden im richtigen Moment in den großen Seitentaschen ihrer Hose. Kommt der rechte Augenblick, auch nachts, verbaut sie die bunten Steine in ihrem Zimmer zu magischen riesenhaften Wänden mit abgestuften Anordnungen und Mustern. Wände, die zum Teil freischweben, die das Licht der Fenster wie Bleiglasfenster oder Gardinen verdecken oder ganze Mauern, die vor und übereinander wie gemalte Bilder den Raum neu ordnen. Nebenbei alle schwarzen Steine und Tiere gehören an die stets offene Tür und alle weißen an die Öffnungen der Schränke. So ist der Ort gut und so ist es ihrer. Ob dabei die unterschiedlichen Steine gebraucht oder neu sind, ist egal, für sie haben alle die gleiche Magie. Lassen sie doch mal einen fallen, vielleicht wird er gefunden und verbaut.

Heike Wussler wurde 1970 geboren. Sie lebt und arbeitet in der Haslachmühle.


 

Pascal Grenzer
Pascal Grenzer
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Auf der Suche nach der Kunst: Pascal Grenzer

Von den Dingen der Behausungen: Abstand halten!

Einbrechen Verboten   Alarmanlage   Sicherungskasten   Solarzelle   Lüftungsanlage   Fingerschutz   Feueralarm   Marderschutz   Kindersicherung   Katzentür   Gasflasche      Klimaanlage   Durchlüfter   Pistolenverbot   Einbruchsicherung   Türschloss   (Lieblingsworte)

Pascal Grenzer erschafft wie ein Bauleiter aus übrigen Materialien filigrane Abbilder von Häusern, Autos oder Wohnmobilen. Aus Geschenkpapier aller Art bunt, kitschig, fröhlich mit reichlich überzogenem Klebeband zur Sicherheit, aber durchsichtig und einem Kugelschreiber zur näheren Beschriftung erschafft er diese vielschichtigen Kunstobjekte. Schiebetüren bewegen sich, Katzenklappen wackeln, Dächer sind abnehmbar. Die Rampe am Sprinter für Rollstuhlfahrer ist ausziehbar und die Campingkochflaschen sind separat zum Herausnehmen, aber wie er sagt: „Achtung mit der Gasflasche!

Besonderen Wert legt Pascal Grenzer auf die Darstellung von Sicherheitstechnik zur Unfallverhütung, Kindersicherheit, zum Einbruch- und Brandschutz. Durch seine Vorliebe und Begeisterung für Räume und spezielle Sicherungstechnik wird der Betrachter umsichtig wachsam. „Achtung, die Tür schließt allein. Finger weg!“

Pascal Grenzer wurde 1998 geboren. Er besucht die Schule des SBBZ Haslachmühle und lebt dort im Internat. Er erhielt 2021 den Aktion-Kunst-Preis (2. Preis) der Aktion Kunst Stiftung und wurde ausgestellt.

Aktion-Kunst-Preis 2021

Eine Nachricht der besonderen ART
Ein Anruf kam und es wurden die Preisträger und Aussteller des Aktion-Kunst-Preis 2021 verkündet. Pascal Grenzer (22 Jahre) ist mit seinen Bauwerken, Häusern und Autos in der Ausstellung im Museum Morgner dabei. Und ... und erhielt den 2. Preis von über 1000 Bewerbern der gesamten Bundesrepublik. Ein großartiges Ereignis für einen außerordentlichen jungen Künstler!
Herzlichen Glückwunsch!!!
Er besucht die Schule des SBBZ Haslachmühle der Zieglerschen und lebt dort im Internat.

Hochhaus, 2014, Papier, Klebeband, 50 x70 x 55
Hochhaus, 2014, Papier, Klebeband, 50 x70 x 55
Schule, 2ter-Stock, 2017, papier, Klebeband, 60x55x14
Schule, 2ter-Stock, 2017, papier, Klebeband, 60x55x14
Bus mit Rollstuhlrampe, Papier, Tesafilm
Bus mit Rollstuhlrampe, Papier, Tesafilm
Sicherheitstür Hochhaus, 2014, Papier, Klebeband
Sicherheitstür Hochhaus, 2014, Papier, Klebeband
Haus 13, Achtung Hund, Papier, Tesafilm
Haus 13, Achtung Hund, Papier, Tesafilm
Wohnwagen, 2020, 20 x 20 x 50, Papier, Tesailm
Wohnwagen, 2020, 20 x 20 x 50, Papier, Tesailm

 

Zeitgenössische Outsider Art
Der Aktion-Kunst-Preis ist zu einem der größten deutschen Kunstpreise der Outsider Art geworden. Den Stiftern, Mechthild und Klaus-Peter Kirchner ist es ein Anliegen eine Plattform zu schaffen, wo künstlerisch tätige Menschen einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden.
2011 gegründeten sie die Aktion-Kunst-Stiftung gemeinnützigen GmbH. Pünktlich zum Zehnjährigen wird nun zum 3. Mal der Kunstpreis für Künstlerinnen und Künstler verliehen. Da Menschen mit geistigem oder psychischem Handicap oft keinen Zugang zu anderen Kunstpreisen haben, leistet die Aktion-Kunst-Stiftung einen wesentlichen Beitrag zur Inklusion. Eine Jury, unter dem Vorsitz von Prof. Thomas Zipp nahm die Auswahl der Werke vor. Den nominierten Kunstschaffenden wird ein professioneller musealer Ausstellungsrahmen und eine Präsenz in einem umfangreichen Ausstellungskatalog geboten.
Die Preisträgerausstellung und Preisverleihung findet im Museum Wilhelm Morgner in Soest statt. Während der Ausstellung wird vom Publikum ein 3.Preis per Abstimmung verliehen.
Die Schirmherrin Frau Ministerin Pfeiffer-Poensgen wird den Preis zusammen mit dem Stifterehepaar Klaus-Peter und Mechthild Kirchner vergeben.
Ausstellung: 31.Januar bis 11.April 2021
Ort: Museum Wilhelm Morgner
Weitere Informationen: www.aktion-kunst-stiftung.de

Achtung – neue Corona Regeln der Bundesregierung für Dezember 2020

Es wird allmählich still im Atelier! Aufgrund der Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Corona Pandemie wird ab Mittwoch, den 16.12. 2020 (bis dahin wie vereinbart) der Raum „Atelier“ nur noch in Einzeltreffen möglich sein. Dies gilt bis 18.01. 2021. Wer Einzelstunden (im Sinne von einem System, also z.B. Geschwister und ich wäre das zweite) möchte, kann sich mit mir telefonisch in Verbindung setzen. Gern werden wir auch weiterhin kreativ sein. Alle Gruppenangebote sind  damit vorerst ausgesetzt.
Möchte jemand sich Materialien für die freien Tage oder begonnene, fertige Werke nach Hause holen, einfach teletonisch 07503 1503 melden und eine Zeit vereinbaren. Ich bin all hier. Bis dato im Irgendwann und Irgendwo ...

Werner Schmutz in der Bäckerei Stäbler

Werner Schmutz, Bewegung, 2019, Acryl

Die kleine Ausstellung im Café Stäbler in Wilhelmsdorf zeigt aktuell: Werner Schmutz

Starke Bewegungen hinterlassen ihre Spuren
Alles hat seine Ordnung. Das Malen beginnt für Werner Schmutz längst vor dem ersten Pinselstrich und endet, wenn die Farben im Koffer ruhend verschlossen sind und die Ateliertür klackt. Die Bilder, die entstehen, sind Teil des Ganzen, einer Minute, einer Stunde, eines Tages, welche ähnlich wiederholt werden. Sie sind ein Ausschnitt einer rasanten möglichst geräuschvollen Bewegung, die ihrem eigenen Rhythmus folgt und etwas von der Befindlichkeit und Emotion im Augenblick erzählt, gestische Malerei. Es ist ein wiederkehrendes motorisches Gleiten über die Fläche, ein hin und her, auf und ab, ein Trippeln und Durchmarschieren mit stets rein aus der Tube kommenden Farben. Mischungen entstehen erst auf dem Untergrund und Richtungen entwachsen durch die eiligen Pinselstriche von selbst. Mal wirken die Bilder wie Bogenausschnitte einer Umlaufbahn und mal wie die Rinde eines alten Baumes, der in den Himmel wächst. Seine Bilder bestehen meist aus vielen Schichtungen, die am Ende reliefartig um eine neue Dimension reicher sind, der Tiefe. Werner Schmutz Bilder zeugen von starken Gefühlen, Ordnungen und großen Kräften, die durch das Malen ins Fließen geraten und sichtbar werden. Es ist eine reduzierte Bildsprache, die der Farbe Raum gibt.

Werner Schmutz ist 1959 in Baienfurt geboren und wohnt seit vielen Jahren in den Zieglerschen in Wilhelmsdorf. Er kommt seit 1995 in der Malwerkstatt. Seine Werke hängen an verschiedensten regionalen Orten.

Ausstellungsort: Café Stäbler, Saalplatz 11/1, 88271 Wilhelmsdorf, Tel.: 07503 1651

Corona Regeln für November

Achtung Samstag, 31.10. Info- zum jetzigen Zeitpunkt kann ich weder auf der Homepage der Bundes-, noch Landesregierung erweiterte Einschränkungen für Kunstschulen, Ateliers feststellen (31.10., 13:47 Uhr), deshalb bleiben die reduzierten Gruppen mit Anwendung der gängigen Corona Auflagen bestehen. Warten wir ab, also vorerst ja kleine Gruppen finden wie geplant statt. 

 


 

Donnerstag, 29.10. Info

Es wird wieder bunt! Aufgrund der Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Corona Pandemie wird ab Montag, 2.11. 2020 der private Raum „Atelier“ nur noch in Einzeltreffen möglich sein. Dies gilt für November. Wer Einzelstunden (im Sinne von einem System, also z.B. Geschwister und ich wäre das zweite) möchte, kann sich mit mir telefonisch in Verbindung setzen. Gern werden wir auch weiterhin kreativ sein. Alle Gruppenangebote sind  damit vorerst ausgesetzt. Ich freue mich auf Euch und es gibt sicher ein Danach ... bis die Tage

22. Bundeskunstpreis für Menschen mit Behinderung, Radolfzell

Karl Gindele, Reisende, 2018, Acryl, Kreide, Kohle

Nachrichten aus der Malwerkstatt der Zieglerschen
So eben bekamen wir die erfreuliche Nachricht vom Dezernat Kultur der Stadt Radolfzell am Bodensee, 9 Künstlerinnen und Künstler der Malwerkstatt der Zieglerschen sind jeweils mit einem Bildwerk in der Ausstellung in der Villa Bosch zum Bundeskunstpreis 2020 vertreten. Zwei von Ihnen hatten besonderes Glück. Sie sind auch unter den 20 prämierten Preisträgern, die zusätzlich zur Ausstellung in einem Katalog verewigt werden.

Auserwählt mit einem Bildwerk für die Ausstellung wurden:
Karl Gindele, Scarlett Richter, Günther Tomschi, Theresia Sauter, Valeria Sachs, Ruth Link, Zoe Abengowe, Robin Wurster, Martin Heidler

Zeit der Ausstellung: 20.09. - 08.11. 2020
Ort der Ausstellung: Villa Bosch, Scheffelstraße 8, 78315 Radolfzell am Bodensee

Günther Tomschi, Die Expertin, 2014, Aquarell, Blei

Preisträger des 22. Bundeskunstpreis für Menschen mit Behinderung, Radolfzell sind:

Günther Tomschi, neunter PlatzKunstwerk: Die Expertin, 2014, Aquarell, Blei, 48 x 36

Karl Gindele, dritter Platz, Kunstwerk: Reisende, 2018, Acryl, Kreide, Kohle, 70 x 100

Lassen wir die Farben fliegen und herzlichen Glückwunsch!!!

 

 

Atelier und der Virus COVID-19/Corona


Im Moment ist das Atelier im kleinen Kreise auf Abstand und mit Wahrung aller Vorschriften aktiv. Dies wird von Woche zu Woche für die Interessierten geplant. Dies gilt voraussichtlich bis 14. Juli, danach ruht das Atelier für 3 Wochen. Falls sich bis dato Änderungen ergeben, schreibe ich diese auf die Homepage. Ich freue mich auf Euch und die Tage voller Farben und individueller Projekte. Für Fragen stehe ich Euch gern zur Verfügung. Herzlichst und bunt - Silke