Karl Gindele

1941 in Weingarten geboren
seit 1985 in der Malwerkstatt


Foto: Rolf Schultes

Ausstellungen

1987 (Preis), 1989 (Preis), 1991, 1993 (Preis), 1995, 1997 (Preis), 1999 (Preis), 2001, 2003, 2005, 2009 (Preis), 2011, 2013 (1. Preis), 2015 Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung, Radolfzell
1988, 1993 Öflingen (Ehrenpreis)
1988 Altarbilder Haus Höchsten Wilhelmsdorf
1988 Kreissparkasse Ravensburg
1988, 1990 – 1998, 2000 Fest der Diakonie Wilhelmsdorf
1989 Haus Birkach Stuttgart, 1989 Karlshöhe, 1990 Bad Boll, 1990 Böblingen
1991 Diaserie „Mitten im Schweigen ist Licht“
1995 Kreissparkasse Friedrichshafen
1996 Ausstellung “Spuren” Fachtagung Gotthilf-Vöhringer-Schule Wilhelmsdorf, Pius-Scheel-Haus Bad Wurzach
1988 – 2016 jährliche Werkwoche zu den Sigmaringer Kunsttagen für Menschen mit Behinderungen, Ateliers im Alten Schlachthof mit Ausstellung
1997 Sparkasse Waaghaus Ravensburg
1998 Landtag Baden-Württemberg Stuttgart
1998 Kunsttherapieschule Nürtingen
1998 – 1999 Wanderausstellung „Einblicke“
2000, 2002, 2005, 2008, 2011 Kultur vom Rande, Reutlingen
2000 bundesweite Ausstellung „Ebenbilder“
2000 Luftikunst Stuttgart Projekt mit FH Nürtingen
2000 – 2003 Wanderausstellung „eine vorbeifliegende Schnecke“
2003 Handicap-Kunstpreis Baden-Württemberg Sozialministerium Stuttgart
2003 Projektzusammenarbeit mit Kunstgruppe „Spaltenstein“ Friedrichshafen
2006 Einzelausstellungen Bücherei Wilhelmsdorf, Kirche Wilhelmsdorf
2012, 2015 inTime, Ausstellung Aktion-Kunst-Preis, Museum Abtei Liesborn (NRW)
2012 Ausstellung und Auktion  zugunsten des Dokumentarfilms „Ich bin da“, Moderne und zeitgenössische Kunst mit Art Brut Werken, Schweiz, St. Gallen
2012 Ausstellung Galerie am Bahndamm, Giessen
2013 Ausstellung „WELT und ICH“, Kunstverein Lippstadt
2013 Malerei um einen Bienenstock, Weinstadt
2006 – 2015 Kunstwochen Italien, Deutschland, Frankreich
2005 – 2016 Gemeinschaftsausstellung Haus Höchsten, MW Wilhelmsdorf
2014, 2015 Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Handicap“, Berlin, Stuttgart, Leipzig  u.w.
2015 Ausstellung zum Aktion-Kunst-Preis „inTime2" im Museum Abtei Liesborn
2015 Kulturverein Scheune Wilhelmsdorf … wenn der Wind durch die Zeiten weht
2016 Lothar-Späth-Förderpreis, Ausstellung in Wehr
2016 Kunstnacht Ravensburg, Männerphantasien
2017 Kunstwerkwoche Internationale Museen (Schweiz)
2017 Ausstellung Galerie Kultur in der Mühle Oberteuringen
2017 Gemeinschaftsausstellung „Am Anfang war das Bild“, Soest Aktion Kunst Stiftung
2018 Bernhäuser Forst, Tagungszentrum des Evangelischen Jugendwerks, Filderstadt
2018 Stadtgalerie, „Das Tanzen auf einem ganz anderen Stern“, Markdorf
2018 Wehr, Lothar-Späth-Förderpreis, Ausstellung, Preis
2018/2019 Ausstellung „Fröhliche Menschen arbeiten im Garten“, Pädagogische Hochschule Thurgau, Kreuzlingen

 

Künstlerische Einblicke

Karl Gindele ist Maler und Zeichner aus Leidenschaft. Seit 30 Jahren kommt der gehörlose Mann regelmäßig ins Atelier, nimmt jährlich an Kunstwochen teil. Seine Bilder sind durch erlebte und verinnerlichte konkrete Begegnungen inspiriert, eine lange Fahrt nach Frankreich, Menschen seiner Umgebung, eine mächtige Baumaschine oder eine biblische Kreuzgeschichte. Mit großer Sensibilität für Farben, Linien und Formen gestaltet er einen Ausschnitt des Ursprungs dieses Gedanken.kuenstlereinbllicke_1

Während des Malprozesses begibt er sich in eine innere Sphäre und ist für die Zeit des Malens ergriffen und losgelöst von seiner Umgebung. Seine Werke beginnt er häufig fleckenartig zu füllen, indem er viele Pinselstriche auf unterschiedlichsten Blattstellen zur Fläche aneinander fügt. Zum Schluss entwachsen den nuancenreichen Ausbreitungen Figuren, Elemente, die er kontrastreich markiert und zum Leben erweckt, eine Art Licht aus dem Schatten.  Als Grundmaterialien verwendet er bevorzugt weiße großformatige Papiere, Leinwände und Holztafeln darauf Tuschen, Acrylfarben, Kreiden, Kohlen, Graphit und Bleistifte.

Seine Zeichnungen und Malerei erzählen von kreativer Leidenschaft und einem phantasiereichen Drang nach grafischer und farblicher Gestaltung. Seine Werke erhielten bundesweite Anerkennung.